Hermann Maier eröffnet einen Skisimulator in Wien
Wien [ENA] Die Geschichte des Skisports ist in vieler Hinsicht faszinierend. Die Ursprünge liegen eigentlich in Norwegen, aber verschiedene europäische Bergbauern verwendeten schon eine Technik auf zwei Brettern um im tief verschneiten Winter manchmal ins Tal zu fahren. Nichtsdestotrotz waren es die Norweger, die für die Verbreitung des Skisports in Europa und weltweit sorgten. Bald entwickelten sich immer neue Fahrtechniken.
Warum gerade diese eher extreme und nicht ungefährliche Sportart ab 1890 zu einer außerordentlichen Skibegeisterung führte zeigt vielleicht auch, wie sehr Extremsport, noch dazu wenn es um das Erschließen neuer Territorien wie die unwegsame winterliche Bergwelt geht, mit der "DNA" des Europäers verbunden ist. Der Grazer Max Kleinoscheg brachte 1898 skandinavische Skier nach Mürzzuschlag und die fulminante Erfolgsgeschichte des österreichischen Skisports nahm ihren Lauf mit jeder Menge Highlights, aber auch mit vielen Dramen von Verletzungen und Todesfällen, die jedes Jahr ihre Opfer in der "Weißen Hölle" fordern. Trotzdem gibt es für viele vielleicht kein erhabeneres Gefühl als ein sonniger Skitag hoch oben in den Bergen.
Bequem mit einer Seilbahn in schwindelerregende Höhe transportiert und von einer Skihütte kulinarisch verwöhnt! Kein Wunder also, dass sich das Skifahren auch in Österreich zum Massensport entwickelt hat. Für Alpenländer ist das schon längst ein unverzichtbarer wirtschaftlicher Faktor, wobei auch das Après-Ski immer wichtiger wird. Die österreichischen Weltcuporte Flachau und Zauchensee haben bei einer Pressekonferenz in Wien den Saisonstart eröffnet, bei der Hermann Maier auch einen Skisimulator bewarb. Trotz Druck des Klimawandels mit schneearmen Winter, sieht Wolfgang Hettegger, Vorstand der Salzburg Bergbahnen AG, im nachhaltigen Wirtschaften oder klimafiter Anreise die Erfolgsgeschichte Skifahren noch lange nicht gefährdet.




















































